Kiffen schadet Psyche und Gehirn und Lunge

Der Cannabis-Konsum bei Jugendlichen hat sich laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen innerhalb der vergangenen zehn Jahre verdoppelt. Drogenbeauftragte warnen vor der psychischen Abhängigkeit, die das Kiffen auslösen kann. Gefährlich ist auch die steigende Konzentration von Tetrahydrocannabinol (THC), dem berauschenden Wirkstoff von Cannabis. Lag der Gehalt von THC in Cannabisprodukten früher bei fünf Prozent, ist er heute bis zu sechsmal so hoch, sagen Wissenschaftler. Für Peter Melchers, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kreiskrankenhaus Gummersbach, besteht ein “Zusammenhang zwischen der immer höheren Konzentration des THCs in den Cannabisprodukten und einer ganz gravierenden Zunahme der Begleiterkrankungen”.

Suchtexperte Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fügt hinzu: “Wir hatten noch nie so viele cannabisabhängige Kinder und Jugendliche, wie das zur Zeit der Fall ist”. Dem Mediziner zufolge sind deutschlandweit mindestens 150.000 Kinder und junge Erwachsene abhängig. “Fünf bis zehn Prozent einer Altersgruppe weisen problematische Cannabis-Konsummuster auf, in Großstädten sind bis zu 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler cannabiserfahren.”

Achtung : Krebsgefahr

Nur 3 – 4  Joints sind so Krebseregend  wie etwa 20 Zigaretten .Das liegt daran , das die Teerstoffe im Cannabis deutlisch höher sind als bei Tabak .


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